Ausübung der Spessart-Holzrechte im Frühjahr 2024

Weitere Reviere im Mitteilungsblatt der Gemeinde vom April

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Oberholz Recht Lichtenau 2024

So schön und wünschenswert ein grüner Gartenrand ist, so gefährlich ist er, wenn Äste und Sträucher Verkehrszeichen verdecken oder die Sicht behindern. Bäume, Hecken und Sträucher bzw. deren Äste, die über die Grundstücksgrenze in Richtung Straßen, Wege (auch Wirtschaftswege) und Gräben hinausragen, beeinträchtigen die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs für alle Teilnehmer.
Bedingt durch die überhängenden Zweige und Äste können Verkehrsteilnehmer verletzt und Fahrzeuge beschädigt werden (Ausweichen auf die Straße). Vielerorts sind Straßenlampen und Verkehrsschilder verdeckt. Diese sind in jedem Fall frei zu schneiden. Vor allem bei Einmündungen ist es wichtig, dass sie übersichtlich bleiben.
Kommen Sie bitte als Grundstückseigentümer ihren Pflichten nach und schneiden sie die Äste und Zweige auf das notwendige Maß zurück. Beachten Sie hierbei das „Lichtraumprofil“ wenn Ihr Grundstück an die öffentliche Verkehrsfläche angrenzt: Die Anpflanzungen sollten bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht über Rad-/bzw. Gehwege ragen und an Straßen nicht bis zu einer Höhe von 4,50 m.
Hinweis: Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung der Bäume sowie Maßnahmen (behördlich angeordnet oder zuglassen) zur Beseitigung verkehrsgefährdender Situationen bleiben von dem Rückschnittverbot gemäß §39 Bundesnaturschutzgesetz im Zeitraum vom 01.03. - 30.09. unberührt.

Der Einladung zur diesjährigen Bürgerversammlung in die Aula der Grundschule folgten etwa 75 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde.

Um 19:45 Uhr wurde die Versammlung mit der Begrüßung der Zuhörer sowie den anwesenden Gemeinderäten eröffnet. Bürgermeisterin Agnes Engelhardt berichtete in Form einer PowerPoint Präsentation mit vielen Animationen über ihre Tätigkeiten und die Geschehnisse im Jahr 2023.

Hierbei ging es unter anderem um die Themen

  • Feuerwehren, Einsatzzahlen, Neubau Feuerwehrgerätehaus Bischbrunn
  • Glasfaserausbau
  • Tätigkeiten und Aufgaben des gemeindlichen Bauhofes und desse Mitarbeiter
  • Instandhaltung von Wirtschaftswegen
  • Abschluss der Streuobstaktion mit 140 neuen Bäumen in unserer Gemeinde
  • Rückblick auf den Seniorennachmittag im Schützenhaus
  • Neue Vereinsvorstände
  • Einführung einer Heimatapp
  • Zahlen, Daten und Fakten
  • Situation und Belegung unserer Kitas
  • Ausblick auf die Bauvorhahaben in 2024 und 2025

Nach einer kurzen Pause bestand die Möglichkeit, sich mit allgemeinen Fragen an die Bürgermeisterin zu wenden.Hier ging es unter anderem um die Ordnung und Sauberkeit im Bereich der Containerstellplätze am Festplatz, Friedhof und am Schützenhaus, der Pflege und Schaffung von Lichtraumprofil von privaten Obstbäumen entlang von Flurwegen sowie die Thematik Gebühren im Zusammenhang mit privaten Zisternen

Am 18. März 2024 erfolgte der Spatenstich für den Glasfaserausbau in Bischbrunn. Die GlasfaserPlus realisiert in diesem Rahmen 877 Glasfaseranschlüsse bis ins Haus.

GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors, einem australischen Fondsverwalter, der im Eigentum von Pensionskassen steht und global Pensionsgelder in Infrastrukturunternehmen anlegt. Das neue Netz überträgt Daten stabil und zuverlässig in Gigabitgeschwindigkeit und erlaubt Downloadgeschwindigkeiten von 1 Gbit/s. Alle bekannten Anwendungen können damit problemlos genutzt werden.

„Ich freue mich sehr über den Start des Ausbaus. Für uns als Kommune ist die Glasfaser ein enormer Schritt ins Digitalzeitalter. Sie wertet unseren ländlichen Standort auf und macht ihn auch als Wohn- und Geschäftsstandort attraktiver. Schon bald werden unsere Bürgerinnen und Bürger Zugang zur Hochgeschwindigkeits-Datenautobahn haben. Das ist eine wirklich gute Nachricht für alle Beteiligten“, so Bürgermeisterin Agnes Engelhardt.

GlasfaserPlus: Ein Netz der Vielfalt

Die GlasfaserPlus stellt ihr Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. Bürger*innen haben damit die freie Wahl, bei welchem Unternehmen sie Internet, Telefon oder Fernsehen buchen möchten. Die GlasfaserPlus wird bis 2028 vier Millionen gigabitfähige Glasfaser-Anschlüsse vor allem im ländlichen Raum bauen. Für den Ausbau in Bischbrunn hat die Telekom bereits angekündigt, das Netz der GlasfaserPlus nutzen zu wollen.

Kostenloser Anschluss der Immobilie während der Ausbauphase

Die GlasfaserPlus schließt eine Immobilie während der Ausbauphase kostenfrei an, wenn Kundinnen oder Kunden einen Glasfaser-Tarif bei einem Telekommunikationsanbieter abschließen. Die GlasfaserPlus benötigt in diesem Fall lediglich eine Genehmigung, den Anschluss herstellen zu dürfen, weil die Arbeiten dafür auf Privatgrund geschehen. Die Beauftragung funktioniert folgendermaßen: Kunden/Kundinnen buchen bei einem Telekommunikationsanbieter einen Glasfaser-Tarif. Der wiederum nimmt Kontakt mit der GlasfaserPlus auf und kümmert sich um die Genehmigung und die Details. Bei einer Buchung nach der Ausbauphase werden in der Regel Kosten für den Hausanschluss erhoben, bei der Telekom betragen diese z.B. einmalig 799,95 Euro.

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