Abschied aus dem Rathaus

Danke!

Mit Ablauf des Monats April scheiden wir aus den Diensten der Gemeinde. 36 Jahre durfte ich, 6 Jahre als Gemeinderat und 3. Bürgermeister, 30 Jahre als Bürgermeister – für das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger arbeiten. Gemeinderat, Vereine und Kirchen haben immer gut zusammen gearbeitet. Oft ist es gelungen Baugebiete auszuweisen, Wasserleitungen, Kanäle, Straßen, Schulen, Kindergärten, und vieles andere mehr zu sanieren oder zu bauen. Die Gemeinde Bischbrunn hat sich in dieser langen Zeit gewaltig verändert. Ich bedanke mich für diesen bei mehreren Wahlen immer wieder ausgesprochenen Vertrauensbeweis ganz herzlich. Leider konnte auch ich, konnten auch wir nicht immer alle Vorstellungen und Wünsche erfüllen. Die Bürgerinnen und Bürger, die ich vielleicht enttäuscht oder ungerecht behandelt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung und Verzeihung. Meinem Nachfolger Joachim Engelhardt und seinem Gemeinderat wünsche ich alles Gute und eine glückliche Hand bei den anstehenden wichtigen Entscheidungen.

Noch etwas länger, ganze 42 Jahre leistete Frau Karin Kunkel treue Dienste für drei Bürgermeister (Erwin Väth, Heinrich Krebs und Richard Krebs), viele Gemeinderäte und unsere Bürgerinnen und Bürger. Unter schwierigen Bedingungen im Jahr 1972 im Rathaus Oberndorf gestartet, veränderte sich ihr Aufgabengebiet mit dem Gemeindezusammenschluss mit Bischbrunn 1978 und dem Anschluss an die VG Marktheidenfeld- und auch oft danach. Nicht nur die immer freundliche und gewissenhafte Betreuung während der Sprechstunden, sondern auch ihre Hilfsbereitschaft t in der außerdienstlichen Zeit werden viele vermissen. Sie half immer, wenn Hilfe notwendig war. Unzählige Protokolle wurden geführt, Briefe geschrieben und, und, und…... Damit war sie auch sehr wichtig, stand aber nicht so im Vordergrund, im Rampenlicht. Sie hat ihren wichtigen Beitrag für eine weitgehend funktionierende Gemeindeverwaltung geleistet. Vielen Dank dafür.

Das uns lange entgegengebrachte Vertrauen bitten wir auf unsere Nachfolger-/in zu übertragen. Leider konnten wir uns nicht bei allen persönlich verabschieden. Aber vielleicht gibt es dafür noch die eine oder andere Möglichkeit. Macht’s gut!!

Richard Krebs                                                            Karin Kunkel

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